Italienischer Luftraum bleibt gesperrt
19. April 2010 | Kurzmeldung | Südtirol
Der Vulkan unter dem Gletscher Eyjafjalla sorgt weiterhin für Ruhe im italienischen Luftraum. Zwar hieß es kurzzeitig, die Flüge könnten wieder aufgenommen werden, aber schon kam wieder die Meldung über die landesweite Sperre.
Betroffen ist auch der südtiroler Flughafen Bozen. Experten geben keine Entwarnung. Beim letzten Ausbruch im Jahre 1821 spuckte der isländische Vulkan über Monate Asche.
Würde sich die Zeitspanne wiederholen, wäre dies ein Desaster für die europäischen Fluglinien. Auch Reiseziele, die traditionell mit dem Flugzeug angesteuert werden, müssten mit massiven Einbußen rechen. Profitieren könnten jedoch Destinationen wie Südtirol, wohin die Anreise normalerweise mit Auto, Bus und Bahn erfolgt.
Einen unfreiwilligen Kurzurlaub in Südtirol bescherte das Flugverbot auch der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie musste von den USA kommend in Spanien eine Zwischenlandung einlegen. Von dort aus flog Merkel weiter nach Rom um dann in Bus-Convoy die Heimreise mit Übernachtung in der südtiroler Hauptstadt Bozen anzutreten.
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Wer hier schreibt, hört auf den Namen Matthias Süß und hält sich meist mehrere Tage pro Monat in Südtirol auf. Dies ist sein Versuch, das Urlaubsland aus einem persönlichen Blickwinkel näher zu bringen.






